Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen? Ehrliche Antworten ohne Verkaufsgespräch

Was kostet eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen wirklich? Vom Onepager ab 800 Euro bis zur vollständigen Unternehmenswebsite. Realistische Preise, erklärt ohne Fachchinesisch.

Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen? Ehrliche Antworten ohne Verkaufsgespräch

Sie googeln gerade, was eine Website kostet. Wahrscheinlich haben Sie von einer Agentur ein Angebot über 15.000 Euro bekommen und denken sich: Das kann doch nicht sein. Oder ein Bekannter hat gesagt, sein Neffe macht das für 500 Euro.

Die Wahrheit liegt – wie so oft – dazwischen. Und hängt davon ab, was Sie wirklich brauchen.

Die kurze Antwort

Website-TypPreisbereich
Onepager / Landing Page800 – 2.000 Euro
Unternehmenswebsite (5-10 Seiten)2.000 – 8.000 Euro
Website mit CMS (selbst editierbar)3.000 – 10.000 Euro
Onlineshopab 5.000 Euro

Dazu kommen laufende Kosten – aber die hängen stark davon ab, wie die Website technisch gebaut ist. Dazu gleich mehr.

Jetzt die lange Antwort – weil Ihre Situation wahrscheinlich anders ist als die Ihres Nachbarn.

Welcher Website-Typ passt zu Ihnen?

Onepager / Landing Page – ab 800 Euro

Eine einzige Seite, auf der alles steht: Wer Sie sind, was Sie anbieten, wie man Sie erreicht. Alles auf einen Blick, ohne Klicken.

Für wen das reicht: Für Einzelunternehmer, Freelancer oder Betriebe die einfach nur eine professionelle Visitenkarte im Internet brauchen. Auch ideal als Landing Page für eine bestimmte Aktion oder Kampagne – zum Beispiel wenn Sie Google Ads schalten und eine gezielte Seite für eine Leistung brauchen.

Vorteil: Schnell erstellt (oft innerhalb einer Woche), günstig, und bei Google leicht zu optimieren weil die ganze Keyword-Power auf einer Seite liegt.

Nachteil: Wenn Ihr Unternehmen wächst und Sie mehr Leistungen oder Projekte zeigen wollen, wird ein Onepager schnell unübersichtlich.

Unternehmenswebsite (5-10 Seiten) – 2.000 bis 8.000 Euro

Die klassische Firmenpräsenz: Startseite, Über-uns, einzelne Leistungsseiten, Referenzen, Kontakt. Jede Leistung bekommt ihre eigene Seite – das ist gut für SEO, weil Google jede Seite einzeln indexieren und für verschiedene Suchbegriffe anzeigen kann.

Für wen das passt: Für die meisten Handwerker, Dienstleister und kleine Unternehmen, die im Internet gefunden werden und Anfragen generieren wollen.

Website mit CMS – 3.000 bis 10.000 Euro

CMS steht für “Content Management System” – also ein System, mit dem Sie Texte und Bilder selbst ändern können, ohne einen Techniker zu brauchen. WordPress ist das bekannteste Beispiel.

Für wen das passt: Wenn Sie regelmäßig Inhalte ändern möchten – neue Blog-Artikel, aktuelle Angebote, saisonale Aktionen. Oder wenn Sie mehrere Personen haben die Inhalte pflegen sollen.

Was viele nicht wissen: Ein CMS bedeutet auch laufenden Wartungsaufwand. WordPress braucht regelmäßige Updates, Sicherheitschecks und Plugin-Pflege. Wenn das niemand macht, wird die Seite zum Sicherheitsrisiko.

Unsere ehrliche Einschätzung: Die meisten kleinen Unternehmen ändern ihre Website viel seltener als sie denken. Wenn Sie Ihre Leistungen, Texte und Fotos nur ein- bis zweimal im Jahr aktualisieren, brauchen Sie kein CMS. Eine statische Website mit einem Wartungsvertrag ist günstiger, schneller und sicherer – und Änderungen erledigen wir für Sie.

Statische Website – die schlanke Alternative

Eine statische Website wird einmal generiert und braucht danach keine Datenbank und keine Server-Software. Sie ist dadurch extrem schnell, praktisch unhackbar und spottbillig im Hosting.

Vorteile: Blitzschnelle Ladezeiten (PageSpeed 95-100), keine Sicherheitsupdates nötig, Hosting für ein paar Euro im Monat, perfekte Google-Bewertung.

Nachteil: Sie können Inhalte nicht selbst über eine Oberfläche ändern. Aber: Über einen Wartungsvertrag erledigen wir Änderungen schnell und unkompliziert.

Unsere eigene itweso-Website ist genau so gebaut – statisch, blitzschnell und wartungsarm.

Was bestimmt den Preis?

Wie viele Seiten brauchen Sie?

Eine einfache Unternehmenswebsite mit Startseite, Über-uns, Leistungen, Referenzen und Kontakt – das sind 5 bis 7 Seiten. Wenn Sie dazu noch einzelne Leistungsseiten, Projektdetails und einen Blog wollen, sind es schnell 15 oder mehr.

Mehr Seiten bedeuten mehr Arbeit – aber nicht proportional mehr Kosten. Die Grundstruktur steht nach den ersten Seiten, danach geht es schneller.

Individuelles Design oder Vorlage?

Ein komplett individuelles Design kostet mehr, sieht aber auch einzigartig aus. Eine angepasste Vorlage ist günstiger und trotzdem professionell – wenn man es richtig macht.

Worauf es ankommt: Ihre Website muss zu Ihrem Unternehmen passen und Vertrauen aufbauen. Ob das mit einer Vorlage oder einem Individualdesign besser geht, hängt von Ihrer Branche ab.

Texte und Fotos – wer liefert die?

Viele unterschätzen diesen Punkt. Professionelle Texte, die sowohl für Ihre Kunden als auch für Google geschrieben sind, machen einen riesigen Unterschied. Wenn Sie die Texte selbst liefern, spart das Geld. Wenn wir sie schreiben, kostet es mehr – aber die Website wird deutlich besser.

Dasselbe gilt für Fotos: Echte Fotos von Ihnen, Ihrem Team und Ihrem Betrieb wirken hundertmal besser als Stock-Fotos. Ein Fotograf kostet 300 bis 600 Euro für einen halben Tag – eine Investition die sich lohnt.

Was kostet die Website danach – jeden Monat?

Hier gibt es große Unterschiede, je nachdem wie Ihre Website gebaut ist:

Statische Website (unsere Empfehlung für KMU)

  • Hosting: 1 bis 5 Euro pro Monat – ja, so wenig. Statische Dateien auf einem CDN kosten fast nichts.
  • Wartung: 30 bis 50 Euro pro Monat im Vertrag (kleine Änderungen inklusive)
  • Domain: Ca. 10 bis 15 Euro pro Jahr für eine .at-Domain
  • Gesamt: ca. 35 bis 55 Euro pro Monat

WordPress-Website

  • Hosting: 10 bis 30 Euro pro Monat – WordPress braucht einen Server mit PHP und Datenbank, das ist aufwändiger
  • Wartung: 40 bis 80 Euro pro Monat (Updates, Sicherheit, Backups, Plugin-Pflege)
  • Domain: Ca. 10 bis 15 Euro pro Jahr
  • Gesamt: ca. 55 bis 110 Euro pro Monat

Der Unterschied klingt im Monat nicht riesig, aber über 3 Jahre summiert sich das: Eine statische Website kostet Sie in der laufenden Betreuung ca. 1.200 bis 2.000 Euro, eine WordPress-Seite 2.000 bis 4.000 Euro.

Wo kann man sinnvoll sparen?

Texte selbst vorbereiten. Sie müssen kein Texter sein. Stichpunkte zu Ihren Leistungen, häufige Kundenfragen und ein paar Sätze über Ihr Unternehmen reichen als Grundlage. Daraus machen wir dann professionelle Webtexte.

Mit einem Onepager starten. Sie müssen nicht sofort die große Lösung haben. Starten Sie mit einem professionellen Onepager und erweitern Sie später, wenn das Geschäft wächst. Die Kosten für den Onepager fließen in die größere Website ein.

Weniger Seiten, dafür bessere. Lieber 6 richtig gute Seiten als 15 halbherzige. Sie können später immer noch erweitern.

Kein CMS wenn Sie es nicht brauchen. Wenn Sie Ihre Website nur ein paar Mal im Jahr ändern, sparen Sie sich die CMS-Kosten und die laufende Wartung. Eine statische Website mit Wartungsvertrag ist für die meisten KMU die bessere Lösung.

Kein Schnickschnack. Animationen, Parallax-Effekte, interaktive Elemente – sieht nett aus, kostet Geld und bringt Ihrem Kunden nichts. Investieren Sie lieber in gute Texte und Fotos.

Wo sollte man NICHT sparen?

Mobile Optimierung. Über 60% Ihrer Besucher kommen vom Smartphone. Wenn die Seite mobil nicht funktioniert, verlieren Sie die Hälfte Ihrer potenziellen Kunden.

SEO-Grundlagen. Wenn Sie bei Google nicht gefunden werden, bringt die schönste Website nichts. Lokales SEO ist für regionale Unternehmen der wichtigste Hebel.

Ladezeit. Jede Sekunde Wartezeit kostet Sie Besucher. Eine technisch saubere Website ist keine Option, sondern Pflicht.

Die 500-Euro-Website vom Neffen – warum das selten gut geht

Natürlich kann man mit einem Baukasten eine Website für wenig Geld erstellen. Aber:

  • Sieht sie professionell genug aus, dass ein Geschäftskunde Ihnen vertraut?
  • Wird sie bei Google gefunden?
  • Funktioniert sie einwandfrei auf dem Smartphone?
  • Wer kümmert sich darum, wenn etwas nicht funktioniert?
  • Wer macht die Sicherheitsupdates?

Die billigste Lösung ist selten die günstigste – weil Sie am Ende doppelt zahlen.

Wann lohnt sich die Investition?

Rechnen Sie: Wenn Ihre Website Ihnen pro Monat auch nur einen einzigen zusätzlichen Kunden bringt – wie viel ist der wert? Bei den meisten Handwerkern und Dienstleistern ist ein einzelner Auftrag mehr wert als die gesamte Website.

Eine Website ist keine Ausgabe. Sie ist ein Vertriebsmitarbeiter, der 24 Stunden am Tag arbeitet, 365 Tage im Jahr.

Nächster Schritt

Sie möchten wissen, was eine Website konkret für Ihr Unternehmen kosten würde? Wir schauen uns Ihre Situation an und machen Ihnen ein transparentes Angebot – kostenlos und unverbindlich.

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